Yachtcharter

Yachtverkauf

Charteryachten

Servicebetriebe

Anreise Heiligenhafen

Kontakt

Heiligenhafen-Websites

Besondere Angebote

Schnupperwoche:
Eine Woche segeln
Wochenend-Preis zahlen!
Storno-Wochen:
Super-günstige Restwochen
Bis zu 50% Rabatt!
Yacht des Monats:
Immer aktuelle Gebrauchtyachten
Gebrauchtyachten
Last-Minute:
Yachtcharter günstig im Mittelmeer
Bis zu 50% Rabatt
16 für 7:
Bis zu 16 Tagen segeln -
nur 1 Woche zahlen!
Familiensommer: Die Sommerferien sind am günstigsten!
Familienpreise
Yachtwerft: Richtig gute Teakdecks und Gelcoatarbeiten
Service vom Meister

Yachtcharter Heiligenhafen Sun Odyssey

Yachtcharter Heiligenhafen mit Gib Sea Yachten

Die Geschichte beginnt 1957 in dem Ort Les Herbiers.

Man schreibt das Jahr 1957, als Henri Jeanneau, flugbegeistert und Motorradfan, die Welt der schnellen Motorboote für sich entdeckt. In der väterlichen Werkstatt im Ort Les Herbiers, findet er alles Nötige, um sich sein erstes Rennboot zu bauen, mit dem er an den «6 Stunden von Paris», dem seinerzeit wichtigsten französischem Motorbootrennen teilnimmt. Er kämpft sich nach vorn, führt für eine Weile das Feld an. Ist begeistert, macht den Wassersport zu seinem Beruf. Schon 1959 stellt er zwei Bootsbauerlehrlinge in seinem Unternehmen «le Hall Nautique de l’Ouest» ein, das später zu «Les Constructions Nautiques Jeanneau» wird. Das französische Wirtschaftswunder ist in vollem Gange un der junge Unternehmer begreift sehr schnell, dass die vielen Geräte, die das Leben der Haushalte erleichtern auch zu mehr freier Zeit führen – und zu mehr Freizeit, die sinnvoll genutzt werden wollen: mit Wassersport zum Beispiel!


Die Sechziger: die ersten Motorboote
Im Jahre 1961 entsteht das erste Motorboot aus Polyester. Sein Name: Calanque. Es ist ein Rundspanter, was logisch erscheint, denn als Form dient ein Rumpf aus Holz. So ist denn auch das Deck eine klassische Holzkonstruktion. Noch im selben Jahr entsteht die Mirage, das erste Boot, das gänzlich aus Polyester hergestellt wird. Dies Material, leitet eine unvorstellbare technologische Entwicklung im Bootsbau ein. Hunderte von Rümpfen können mit nur einem einzigen Modell realisiert werden. Glasfasermatten werden dabei auf eine Form gebracht und, unter Verwendung von Rollen, mit Kunstharz imprägniert. Es genügt, das Aushärten abzuwarten und…der Nächste bitte. Es ist der Beginn einer Serie von Motorbooten, die in mehr als 1.500 Exemplaren gebaut werden soll.

Andere Modelle entstehen. Die «Squale», dann die «Lion de Mer», die «Caraibe» oder die «Imperator 900», ein erstes Kajütboot, das 1966 auf den Markt kam. Als Schnürboden dient eine Hallenwand auf die die Pläne im Maßstab 1:1 übertragen worden war. Große Serien heißen Skanes, Arcachonnais, Esteou, Cap Camarat, Merry Fisher, Leader, dann Prestige. Ein halbes Jahrhundert, welch eine Entwicklung !


Begonnen hatte der Bootsbau in den Sechzigerjahren in Frankreich, wie auch in anderen Ländern, als reines Handwerk (jedes Boot war ein Einzelstück und oft wurde die Serie im Lauf der Konstruktion sogar verändert), um im Jahre 2007 mit Techniken zu operieren, die man eher im Flugzeugbau vermuten würde. Die Boote
werden an Computern mit hochintegrierter 3D Software entworfen, rechnergesteuerte Maschinen schneiden mit Laserstrahlen minutenschnell komplizierteste Bauteile in unglaublicher Präzision. Dem technischen Fortschritt der vergangenen 50 Jahre haben sich auch die Arbeitskräfte der Werft angepasst, nur Eines hat sich nicht verändert: die Leidenschaft und die Liebe mit der jedes Boot bis ins kleinste Detail erschaffen wird.
Die Möbeltischler von Jeanneau haben noch heute ihren Hobel in Reichweite, die Motorenschlosser trennen sich nicht von ihren Werkzeugkisten. Seinerzeit wurden die GFK Rümpfe einer barbarischen Tortur unterzogen, um ihre Festigkeit zu prüfen. In einem nahe gelegenen See, dem Lac de la Tricherie, wurden die Motorboote auf Höchstfahrt beschleunigt auf eine Rampe gesteuert, hoben ab, überquerten fliegend die angrenzende Straße und landeten auf einer Wiese dahinter. Am Steuer? Natürlich Henri Jeanneau! Heutige Tests sind nicht weniger Anspruchsvoll, Atlantiküberquerungen und Regatten um die Welt haben allerdings die rüden Testmethoden der Anfangszeit seit langem ersetzt!

Robert Rigaudeau ist der zwölfte Beschäftigte
der bei Jeanneau Ende der fünfziger Jahre
eingestellt wurde.



«Anfangs stellten wir drei Boote pro Woche her. Das war noch richtiges Handwerk und wir benutzten Formen aus Holz. Von Anbeginn war die Devise von Jeanneau, sportliche Boote zu bauen. Glasfaserverstärktes Kunstharz (GFK) wurde etwa ab 1959 / 1960 verwendet, das war damals gerade erst auf den Markt gekommen. Wir benutzten eine Form aus Holz, die wir mit dem neuen Material beschichteten. Ich kann mich noch gut an diese Zeit erinnern, wenn man den Arbeitsprozess begonnen hatte, konnte er nicht mehr unterbrochen werden, bis er fertig gestellt war. Häufig mussten wir deswegen bis spät in die Nacht arbeiten!
Der Verkauf der Boote erwies sich als eine wahre Herausforderung, die Kunden mussten überzeugt werden, dass die Eigenschaften des GFK denen des Holzes ebenbürtig waren. Das erste Modell hieß «Sport Polyester», dann gab es die «Mirage», die «Prélude». Endgültig hatte sich der neue Werkstoff 1961 / 1962 durchgesetzt und der Bau von Holzbooten wurde aufgegeben.»
Die Siebzigerjahre: Wassersport wird populär, Jeanneau baut die ersten Segelyachten.

Die ersten Segelyachten stellt Jeanneau 1964 vor, dieses Jahr gilt auch als Beginn der Popularisierung des Wassersports in Frankreich. 1964 ist auch das Jahr, in dem Eric Tabarly mit seiner einer 44 Fuß Ketsch, Pen Duick II, völlig überraschend die OSTAR Einhandregatta gewinnt.

Die Frage, wie sich der Wassersport – und nicht nur der französische – entwickelt hätte, wenn Eric Tabarly diese, damals sehr wichtige Regatta, nicht gewonnen hätte, darf zu Recht gestellt werden. Mit diesem Sieg hatte zum ersten Mal ein französischer Segler die Briten auf ihrem eigenen Terrain geschlagen. Frankreich wäre nicht Frankreich, wenn es den jungen Marineoffizier Tabarly nach diesem Sieg nicht zum Nationalhelden erklärt hätte und in Folge entwickelten die Franzosen eine echte Leidenschaft für Alles was mit Wassersport zusammenhing. Segler, wie Alain Colas, Olivier de Kersauson, Philippe Poupon, Marc Pajot, Titouan Lamazou, Michel Desjoyeaux, Philippe Monnet, Francis Joyon, Jean Le Cam…., traten in seine Fußstapfen, segelten – und gewannen - spektakuläre Regatten. Und häufig mit Schiffen, die bei Jeanneau entstanden waren.

Zum Ende der Sechzigerjahre industrialisiert sich der französische Bootsbau. Getragen von der neuen Begeisterung der Franzosen für das Segeln, entschließt sich Jeanneau, Segelyachten in Serie anzufertigen. Technologische Neuerungen senken die Kosten für Produktion und Material, der Wassersport wird für eine breite Masse erschwinglich. Segelschulen, wie «l’Ecole des Glénans» auf dem gleichnamigen Archipel vor der bretonischen Atlantikküste entstehen. Segeln wird Volkssport, was am Beispiel der legendären «Sangria» die, 1970 vorgestellt und dann in mehr als 2.700 Exemplaren hergestellt wurde, deutlich wird. Ein überwältigender Erfolg, der Jeanneau auf den ersten Rang in Konzeption und Bau von Kajütbooten katapultiert.